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Rezept: Weinender Schokokuchen

Nachdem ich letztes Mal meinen ersten echten Schokokuchen gebacken habe und er ein voller Erfolg war, stieß ich paar Wochen später auf ein weiteres Schokokuchen-Rezept. Als ich im Titel „weinen“ las, klickte ich in meiner Facebook-Timeline sofort auf den Link. Einen Kuchen bringt man schließlich nicht jeden Tag zum Weinen.

Spaß bei Seite, genau das dachte ich mir, als ich im Rezept las, dass ich kalte Milch über den heißen, frisch gebackenen Kuchen gießen sollte. Glaubt mir, das hat sich echt falsch angefühlt und ich dachte schon, ich lese einfach etwas falsch.

Nachdem er mit Creme bestrichen wurde, sich ausgiebig ausruhen durfte und eine Schokoladendecke bekommen hat, wurde er sehr schnell verputzt. Viel zu schnell, wenn ihr mich fragt, denn binnen einer halben Stunde war das halbe Blech weg und die zwei Naschkatzen hier im Haus zufrieden. So soll es sein.

Warum der Kuchen „weinender Kuchen“ heißt?“ Er ist einfach so lecker, da möchte man heulen, genauso wie die Schokolade, die langsam den saftigen Kuchen runter rinnt.

Für den Teig braucht ihr:
240 g      Weizenmehl (Typ 405, bekommt ihr im dm, ist besonders fein)
300 g      Zucker
50 g        Kakaopulver
4             Eier
4 EL       Milch
1 Packung Vanillezucker
1 Packung Backpulver

+ Butter zum Einfetten der Form

Creme:
200 g        Schlagobers
150 ml      Milch
1 Packung Vanillezucker

Glasur:
200 g      Zartbitterschokolade
200 ml     Milch
5 EL        Zucker
1 TL        Speisestärke
1 EL        Kakaopulver

Das Rezept: 

1. Das Backrohr auf 180 Grad mit Umluft vorheizen. Eine eckige Form (20×20 cm) oder eine Ø24 cm Springform mit etwas Butter oder Margarine einfetten und mit Mehl bestäuben.

Tipp: Wenn ihr keine Backform habt, die genau 20×20 cm groß ist, dann empfehle ich euch einfach mehr Creme zu machen. Meine Backform war nämlich etwas größer und daher gab es viel zu wenig von der leckeren Creme auf dem Kuchen.

2. Die Eier und Zucker in einer Schüssel schaumig schlagen. In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Kakao und Vanillezucker sieben und gut vermischen. Nun die trocknen unter die feuchten Zutaten rühren. Am Ende vier Esslöffel Milch unterrühren.

3. Den Teig in das Backblech füllen und verstreichen. Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten Backen und anschließend den Stäbchentest durchführen, um sicher zu gehen, dass der Kuchen fertig ist. Dafür nehmt ihr einen Zahnstocher, stecht in die Mitte und wenn darauf nichts hängen bleibt, dann ist euer Kuchen fertig!

Anschließend den heißen Kuchen aus dem Backofen nehmen und die 150 ml Milch gleichmäßig darüber verteilen.

4. Die Creme: Dazu wird Schlagobers gemeinsam mit Vanillezucker in einer Schüssel steif geschlagen. Nachdem der Kuchen gut ausgekühlt ist, kann die Creme darauf gleichmäßig verteilt und glattgestrichen werden.

Das ganze wird nun für 1 ½ Stunden kalt gestellt.

5. Währenddessen kann die Glasur zubereitet werden: Dazu muss man zuerst die Schokolade zerkleinern. Danach in einer Tasse die Speisestärke zusammen mit Kakao und einigen Esslöffeln Wasser glatt anrühren. Die Milch in einen Topf geben, den Zucker einrühren und zum Kochen bringen. Sobald die Mischung kocht, sofort die Temperatur reduzieren und die angerührte Speisestärke einrühren. Danach 10 Minuten vorsichtig köcheln lassen. Herd ausschalten, Schokolade dazugeben und unter ständigem Rühren schmelzen lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Fertig! Nun muss der Kuchen nur noch angeschnitten werden und die Schokolade darauf portioniert werden. Nach dem dies geschehen ist, sollte der Kuchen sofort vernascht werden ;)

 

Das Rezept habe ich übrigens über Facebook auf kochrezepte.at entdeckt und konnte es euch einfach nicht vorenthalten!

Ich hoffe euch gefällt das Rezept und falls ihr ihn nachgebacken habt, freue ich mich gerne über Bilder, oder ein Feedback. Übrigens muss ich demnächst Bonnys Grundrezept für saftigen Schokoladenkuchen nachbacken, das hört sich nämlich sehr lecker an.

Einen Schokokuchen zum weinen bringen, gelingt schließlich nicht jeden Tag – aber mit diesem Rezept garantiert!

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No Comments

  • Reply Ando Mai 29, 2015 at 3:35 pm

    ich war vom titel grad ganz überrascht, der arme traurige kuchen. und dann kamen die bilder :) wow wundervolles rezept. ich glaube da würde ich beim essen wohl eher vor freude weinen .
    ich liebe schokoladen kuchen, diese version kenne ich so noch gar nicht. nun muss ich mal wieder den backlöffel schwingen :)

    liebe grüße <a href="http://www.hydrogenperoxid.de“>HYDROGENPEROXID – Lifestyle Blog</a>

  • Reply Aly Mai 29, 2015 at 3:37 pm

    Ich musste gerade so sehr über deinen Kommentar lachen :D Vor Freude weinen,… stimmt habe ich ganz vergessen zu erwähnen :D

    Liebe Grüße,
    Aly :)

  • Reply LasheswithMascara Mai 30, 2015 at 9:49 am

    Bei den Bildern würde ich auch am liebsten weinen, aber nur weil ich gerne ein Stück hätte;) Ich habe deinen letzten Kuchen schon nachgebacken und fand ihn sehr lecker, da werde ich diesen auch mal probiere

  • Reply Aly Mai 30, 2015 at 9:52 am

    Du hast ihn tatsächlich nachgebacken? :D Das ist mir ja eine Ehre! :D Freut mich, dass er geschmeckt hat und hoffentlich schmeckt dir dieser ebenfalls ;)

    Liebe Grüße,
    Aly :)

  • Reply Conny MilchSchoki Juni 1, 2015 at 7:42 am

    oh wow sieht der yummy aus. Den muss ich mal speichern und bald nachbacken :)
    LG

  • Reply Me.Melanie Juni 1, 2015 at 7:42 am

    Um Gottes willen! Wie lecker kann ein Schokokuchen denn bitte aussehen :) ich muss den unbedingt nachbacken, so was leckeres hab ich schon lang nicht mehr gesehen und das beste ist das man fast alle Zutaten immer zu Hause hat. Ich bekomm immer die Kriese wenn ich ein Rezept entdecke und dann benötigt man 100 verschiedene Zutaten die kein Mensch zu Hause hat. Die einfachsten Sachen sind meistens sowieso die besten :)

  • Reply Liebe was ist Juni 3, 2015 at 10:47 am

    ach der Arme ;)
    schaut aber sehr gut aus … und erinnert mich ein bisschen an Milchschnitte …

    <3 Tina
    https://liebewasist.wordpress.com/

  • Reply Stephanie Reichert Juni 4, 2015 at 10:54 am

    Der Kuchen sieht wirklich lecker und vor allem saftig aus :) Ich mag es überhaupt nicht, wenn Kuchen trocken sind und leider passiert das bei Kuchen ohne Füllung oder Obst als Dekor ziemlich schnell. Die Idee, den Schokokuchen mit einer leckeren Creme zu bestreichen ist in meinem Kopf abgespeichert und wird beim nächsten Mal ausprobiert!

    Liebe Grüße,
    Pephe

  • Reply Meiky Juni 5, 2015 at 9:00 am

    Da hat mir doch glatt kurz das Herz ausgesetzt :-O Wie genial sieht das denn aus?
    Oh Gott, ich will so einen sofort! Ich hab's mir direkt abgespeichert :)

  • Reply Jasmin Ra Juni 5, 2015 at 9:24 am

    Hallo Aly,

    das ist ein Rezept – wow! Ganz nach meinem Geschmack. Wirklich ganz tolle Bilder! Hättest du vielleicht noch ein Stück übrig? Wir haben gestern erst einen ganz banalen Schokokuchen gebacken, aber um ehrlich zu sein hätte ich jetzt im Moment viel mehr Lust auf diesen wundervollen Blechkuchen! Kommt auf jeden Fall in meine Nachbackliste.

    Hättest du vielleicht Lust, mit diesem Kuchen in meinen Rezepten der Woche aufzutauchen? Falls ja, melde ich mich per Mail nochmal separat bei dir!

    Viele Grüße,

    Jassy

  • Reply Aly Juni 5, 2015 at 9:27 am

    Hallo Jassy,
    ich habe dir eine Mail geschickt :)

    Liebe Grüße,
    Aly :)

  • Reply LittleFashion Fox Juni 13, 2015 at 11:46 pm

    Das sieht total gut aus. Muss ich auch mal ausprobieren. :)

    Alles Liebe,

    Anna von
    http://littlefashionfox.net/

  • Reply Maren Arzt Juni 16, 2015 at 7:29 am

    Der Kuchen sieht unheimlich lecker aus! Ich muss mir das Rezept sofort abspeichern.
    Mich hat das Wort "Schlagobers" allerdings etwas irritiert und ich musste eben erstmal googeln :D

    Liebe Grüße
    Maren

  • Reply Aly Juni 16, 2015 at 8:05 am

    Oh das ist mir garnicht aufgefallen :D Tatsächlich ist es so, dass ich auch oft deutsche Rezepte Übersetzen muss, denn zB. Schmand, Quark oder Obers sagt man hier in Österreich garnicht! Aprikosen sind auch etwas was wir hier Marille nennen… Das Wort finde ich persönlich viel schöner :D

    Alles Liebe,
    Aly :)

  • Reply Maren Arzt Juni 17, 2015 at 5:58 pm

    Macht ja nichts. Google hat es mir erklärt :D Das Wort Marille kenne ich auch und ich finde auch, dass es schöner klingt.
    Schon komisch diese Unterschiede. ;-)

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